Henrik Rump auf dem Tag des offenen Hofes.
Henrik Rump auf dem Tag des offenen Hofes.

Landwirtschaft erleben wie sie wirklich ist

27. Juni 2022

Schneeheide.

Am letzten Sonntag öffneten niedersachsenweit über 70 landwirtschaftliche Betriebe ihre Hoftore, um Besuchern einen Einblick in die Vielfalt und Leistungsfähigkeit der Landwirtschaft zu geben. In Schneeheide machten gleich sechs Betriebe beim ‚Tag des offenen Hofes‘ mit. CDU-Landtagskandidat Henrik Rump hielt in seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender des Landvolks die Eröffnungsrede und konnte als Ehrengäste unter anderem Ministerpräsident Stephan Weil, den Vizepräsidenten des Landvolks Niedersachsen Jörn Ehlers sowie den Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium Prof. Ludwig Theuvsen auf dem Hof der Familie Brandt begrüßen.

Rump unterstrich in seiner Rede den hohen Stellenwert von Aktionen wie dem ‚Tag des offenen Hofes‘: „Viele Menschen kennen die Landwirtschaft nur noch aus dem Fernsehen. Die Kinder kennen sie vom Pixi Buch oder der Milka Schokolade. Dies spiegelt aber nicht die Realität wider. Umso wichtiger ist es, dass wir solche Tage nutzen um Verbraucheraufklärung zu betreiben.“  Mit dem ‚Tag des offenen Hofes‘ wolle man zeigen, wie Landwirtschaft wirklich ist: modern, hoch technisiert, umweltschonend und innovativ, machte der stv. Landrat deutlich. Bereits zum 13. Mal konnten die Besucher und Besucherinnen einen Blick hinter Stall- und Hoftüren werfen, mit den Landwirten ins Gespräch kommen und sich dabei über die vielseitige Arbeit informieren. 

Der Aktionstag, so Henrik Rump, trage auch dazu bei, die Öffentlichkeit über verantwortungsvolle Tierhaltung, umweltschonenden Pflanzenbau und die hohen Produktionsstandards zu informieren. Rump, der selbst einen landwirtschaftlichen Betrieb führt, wies allerdings auch darauf hin, dass all das nicht darüber hinwegtäuschen dürfe, dass viele Betriebe jeden Tag ums Überleben kämpfen müssten: „Preisdruck, nicht mehr zu bezahlende Energie-, Diesel-, Düngerkosten und überbordende Bürokratie bringen viele Betriebe in Bedrängnis.“ In diesen unsicheren Zeiten sei es wichtiger denn je, dass die Politik handle und verlässlich sei. Ziele und Vorgaben müssen besser aufeinander abgestimmt sein. Es dürfe keine Verhinderungspolitik gegen die Weiterentwicklung der Landwirtschaftsbetriebe geben. So dürfe Baurecht nicht die Entwicklung von mehr Tierwohl hemmen. Vorschriften zum Klima- und Artenschutz müssen realistisch und umsetzbar gestaltet werden. Dazu gehöre auch eine neue Wertschätzung der Lebensmittel. „Gute Lebensmittel haben ihren Preis. Nur wer weiß, mit welchem Engagement die Landwirte ihre Höfe führen, kann Vertrauen in unsere heimischen Produkte haben und diese wertschätzen“, so Rump abschließend.

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